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Ein letztes Mal rocken!

 

Zeugen der Stadt

Der Straßenlärm dringt viel zu früh schon an mein Ohr.
Gleich neben mir der Platz ist leer, du bist schon fort.
Tret ich nach draußen, seh‘ meinen Platz – ich bin zurück in meiner Stadt.
Wohin des Weges? Wieso nicht bleiben? Das Leben spielt doch jetzt.
Umarm den Morgen, sehne mich nach abends. Der Staub wirbelt auf.
Dies ist mein Tag, dies ist mein Platz – meine Stadt am Fluss.

Wir sind die Zeugen der Stadt.
Bekennen uns, benennen uns nach dir.
Der Treueschwur verbindet uns nur.
Und kann uns nicht zertrennen.

Hektisches Treiben zieht vorbei, ich spür den Wind auf meiner Haut.
Es ist eng, begrenzt und schmal zum gehen, doch weit bist du zu sehen.
Deine Schlösser strahlen vor Prunk wie Waffen, in den Straßen Löcher klaffen.
Aber wer schaut schon nach unten, wenn die Zukunft vor dir liegt?
Ich schaue auf den Strom, bau Brücken nur aus Sand, die niemand je einreißen kann.
Ich bin mittendrin, hab keine Angst, ich bin ein Kind dieser Stadt.

Wir sind die Zeugen – Zeugen der Stadt.
Wir schreien lauter, was uns nicht passt.
Benennen uns nach dir, wie unser Name bekennt.
Hört unsern Treueschwur – Wir sind die Zeugen der Stadt.

Musik: Benjamin & Nathanael Wendt